Kassel kirche

In the vicinity of 28

14. Dezember 2009

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Man sollte es nicht glauben,
aber sogar ich sehe irgendwann
gewissen Tatsachen ins Auge:

Es ist Winter. Darmstädter Winter, aber immerhin, und heute morgen schiele ich verschlafen in die Welt vor dem Fenster, und, nach einem Griff zum Farbkalibrierungs-Gerät (Spyder3 Pro), sehe ich WEISS.

Farbkalibrierung ist Pflicht, denn ich musste mir elektronisch bestätigen lassen, dass da wirklich WEISS vor dem Fenster ist, und keine besonders graues Grün.

Das trifft sich besonders gut mit der WG-Jacken-Lüftungs-Aktion, die am vorherigen Tag gestartet wurde – so stellt man sicher, dass ein dramatischer Wetterwechsel stattfindet, indem man Sachen, die NICHT eingeschneit werden sollen an einer Stelle platziert, wo sie eingeschneit werden, falls es beginnen würde zu schneien. Hessische Skifahrer können Ihre Dankesgaben an die Wettergötter in der Heinrich Delp Straße platzieren, Opfer-Ochsen allerdings nur nach vorheriger Anmeldung.

Apropos:Samstag hat man sich in Kassel umgeschaut, mit der Lieblingsdresdnerin, und ist zu einem vorläufigen Urteil über die Stadt gekommen.

a) Die versprochene Waschbären-Population ist mir weiträumig ausgewichen.
b) Ein Weihnachtsmarkt ist ein Weihnachtsmarkt ist ein Weihnachtsmarkt.
c) Schuhbürsten bekommt man auf Weihnachtsmärkten – inklusive der Geschenkverpackung.
d) Honig-Bonbons auch. Aber da braucht es keine Geschenkverpackung.
e) Kassel ist – zumindest im Stadtkern und der Fußgängerzone – absolut austauschbar.

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