Der Blogger-Kodex | Blogs & Bloggen | Journal | Labuschin Webdesign

Und weil ich den Trackback-Link nciht gefunden habe, hier meine Antwort darauf :

Aber hier möchte ich zwei Stichwörter einwerfen, die mir da durch den Kopf schießen: Wirtschaftlichkeit und Vorauseilender Gehorsam.

Die Wirtschaftlichkeit ist die, das die meisten Blogger dies Privat tun. Auf eigene Rechnung, ohne Anzeigenkunden und crossmediale Medienkonzerne, und deswegen freier schreiben können und freier schreiben müssen als die Medien, die selten z.B. ein Produkt als überteuert und nutzlos (was es ja geben soll 😉 ) beschreiben, wenn der Hersteller Anzeigenkunde ist….
Müssen oder Sollen wir diese Vorsicht im Bezug auf die Wirtschaft auch in unabhängigen Medien an den Tag legen?
Wir sitzen ja ebene nicht am Trog der PR-maschinerie und haben oft auch persönliche Erfahrungen mit den Gegenständen… Wir sollten also (meiner privaten Meinung nach) unsere Pressefreiheit auskosten und eben sagen, was uns nicht passt.

Das bringt mich zum zweiten Punkt: Der Vorrauseilende Gehorsam, die Angst davor, mit Mißständen wenn nötig auch mitteln der Ironie und der Übersteigerug hart ins Gericht zu gehen.

Als ein positives Beispiel dafür wäre der „StudiVZ“-kram zu nennen. Das Raster der Medien ist zu grobmaschig, um alles aufzufangen, und zu undifferenziert, um im Laufe der Zeit eine Meinung zu bilden. Ist hier vielleicht eine Chance der Blogsphere, sich selbst als wertvollen Bestandteil der öffentlichen Meinung zu positionieren, wenn wir eben die Bipolarität der Meinungen akzeptieren und daraus als Ganzes das schaffen, was die etablierten Medien versäumene? Meinungsbildung anstatt Faktenansammlung?

Wir haben eine Freiheit, die es uns ermöglichkeit, frei und ungebändigt das zu sagen was wir denekne – Block-flöten und Jasager gibt es schon genug.

OK, das waren jetzt mal meine Gedanken. Muß nicht richtig sein, und es gibt mit Sicherheit immer Extremfälle, die gesondert betrachtet werden müssen, aber nur so zum Nachdenken – wird nicht schon genug reguliert?

Wer sieht das ähnlich? Oder komplett anders?

One Comment

  1. Martin Labuschin 21. Februar 2007

    Danke für deine Meinung.

    PS. Du hast die Trackback-URL nicht gefunden, weil es keine gibt 😉

Comments are Disabled