Monthly Archives: Januar 2006

Casal del Ronco – Vino bianco

Zwischen acht und zehn Grad sollte der Vino Casa del Ronco aus dem nord�stlichen italienischen Friuli temperiert werden, ehe er einem seinen vollmundigen Geschmack opheriert. So verspricht es jedenfalls das etikette der wei�weinflasche an meiner rechten.
Tja, doch leider hat man in Friuli nicht mit den Studenten aus Darmstadt gerechnet. Denn wenn man sich nach (ok – halbwegs) absolvierter Lernerei mit einem Vino belohnen m�chte…..welchem wahrscheinlich so und so heute das letzte St�ndlein geschlagen h�tte wenn ich so �berlege,……aber egal, weiter!….Wo war ich?…Ach ja…,und jenen schnell zum K�hlen ins Gefrierfach legt bevor man seine Mails checkt, dann wird einem schmerzlichst klar dass man schon bedeutend bessere Einf�lle hatte.
Ist n�mlich der Posteingang erst mal ge�ffnet, wird einem schnell klar welch Fehler man begannen hat. Empfangen einen hier doch nun Unmengen von (und seit`s ma ned b�s, teils scho a recht bl�de) Fragen zur anstehend Klausur und zu einer scheinbar um�glich zu organisierenden Party! Aber man liest sich ja alles durch (Anstand und so). Will man doch nichts verpassen oder wenn m�glich behilflich sein.

Und da sitzt man nun………….
(10 Minuten)…………….
(20 Minuten)………………….
(30 Minuten)……………..
(1 Stunde) ……
fertig!

Zufrieden mit sich und der Komolitonen-Welt, legt man sich in seinem Sessel zur�ck und nimmt die H�nde in den Nacken – im Reinen mit Gott und der Welt – durchzuckt es einem!

DER WEIN IM GEFRIERFACH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Tja, die Temperatur auf dem Ettiket des Vino Bianco hat man nun so stark unterboten, wie Ben Johnsen damals den alten 100 Meter-Rekord bei der Qlympiade in Barcelona ’92!
Doch „Schaun ma mal“ – wie der Kaiser sagen w�rde – vielleicht schmeckt er ja trotzdem. Doch leider schmeckt er so eisig scheeeeiiiiii…..nbar nicht so toll. Egal, war es doch f�r einen guten Zweck und die Fragen lebensnotwendig.. ……!
Darum w�rd i sag`n: „Passt`s scho!“

Die Zukunft ist rosig!

Und nun, werte Damen und Herren, ist es an der Zeit, eine Ankündigung zu machen, die die Welt in ihren Grundfesten zu erschïütern versucht!

Ab heute werden in unregelmäßigen Abständen Gastbeiträge in diesem Blog veröffentlicht werden! Von unserem Auslandskorrespondetnten, dem Einmaligen, Wunderbaren, Hochtalentierten und Haarlosen Ferdinand von Reinhardstoettner! Ja, dieser Spoß einer uralten Adelsfamilie wird uns nur in diesem Blog die blaublütige Sicht der Dinge erläutern! Als Einwohner eines fernen Landes, in dem die Menschen seltsam sprechen und die Antwort auf alle Fragen wissen! Und diese Antwort lautet: Passt scho!

Weitere Weisheiten kommen in Bälde!

Nick Drake – One of these Things First

Die [tag]Songtexte[/tag] eines der größten [tag]Songwriter[/tag] dieses Jahrhunderts: Nick Drake. Obwohl er nur so alt wurde, wie ich jetzt bin, bevor an einer Überdosis Antideppressiva verstarb, hat er drei wunderschöne Alben hinterlassen: Five Leaves Left (1969), Bryter Layter (1970) und Pink Moon (1972)

Nick Drake – One Of These Things First

I could have been a sailor, could have been a cook
A real live lover, could have been a book.
I could have been a signpost, could have been a clock
As simple as a kettle, steady as a rock.
I could be
Here and now
I would be, I should be
But how?
I could have been
One of these things first
I could have been
One of these things first.

I could have been your pillar, could have been your door
I could have stayed beside you, could have stayed for more.
Could have been your statue, could have been your friend,
A whole long lifetime could have been the end.
I could be yours so true
I would be, I should be through and through
I could have been
One of these things first
I could have been
One of these things first.

I could have been a whistle, could have been a flute
A real live giver, could have been a boot.
I could have been a signpost, could have been a clock
As simple as a kettle, steady as a rock.
I could be even here
I would be, I should be so near
I could have been
One of these things first
I could have been
One of these things first.

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Rechtsphilosophie

Hi! Wir hatten die Tage eine Prüfung im Fach „Rechtsphilosophie“. Coole Sache, und es ging darum, im Fach Rechtsphilosophie die Todesstrafe „anzudenken“, d.h. eine Kurze Diskussion darüber zu führen.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man Müll labert und kann einfach nicht aufhören?
Die Einträge der Anderen habe ich nicht dazugetan, die haben nämnlich normal diskutiert….

Professor Kessler:
Was ich mir vorstelle ist ganz einfach: Sie führen miteinander einen kurzen und prägnanten Dialog, Argumentenaustausch, den Sie mir einfach in die eMail hineinschreiben. Mein Vorschlag für das Thema ist Für und Wider der Todesstrafe, das Thema haben fast alle genommen/gew�nscht. Sie können auch über den sog Neoliberalismus diskutieren – wie Sie wollen. Wenn Ihnen das alles nicht gefällt, akzeptiere ich jedes andere Thema, wenn es sich diskutieren lässt. Also: Sie spielen die Rollen Bela, Ferdinand, Jens und schreiben einfach den Dialog auf. Mehr erwarte ich heute abend nicht von Ihnen.

Bela (advocatus diaboli): Ich finde, das ein Staat, der ein Militär (eine Hinrichtungs/T�tungsmaschine) besitzt auch die Todesstrafe verhängen kann. Der Unterschied zwischen Beiden ist nur im Aufwand, nicht im Moralischen vorhanden.

Bela (advocatus diaboli): Aber wie soll sich der Staat als Sozialer Organismus vor den in grundlegenden Prämissen abweichenden Elementen schützen? Gefängnisse sind nicht ausbruchssicher, die Psyichatrie und Psychologie sind keine absoluten Wissenschaften – die Schutzfunktion des Staates als Gemeinschaft von Bürgern zu den Bürgern gegenüber extremen Elementen der Bürgerschaft ist nicht absolut, wenn die endgültige Entfernung ebenjener extremen Elemente nicht durchführbar ist.

Ferdi und Jens sagen was…….

P.S Bela: Ich bin kein Freund der Todesstrafe, aber eine Diskussion braucht zwei Seiten und aus dieser Notwendigkeit spiele ich den „Advocatus diaboli“ und befürworte jetzt einfach mal.

Professor Kessler:
Ja, die Gegenargumente enthalten, soweit ich sehe, was man vorbringen kann in der Kürze der Zeit. Der Advocat des Teufels argumentiert mit ‚Notwehr‘ – das interpretiere ich jetzt so, wenn es auch so vielleicht nicht gemeint war. Ja, ich denke, das Argument wird auch tats�chlich vorgetragen. Eine nicht vernachl�ssigenswerte Anzahl Damen in den Pr�fungen haben offenen Herzens mit notwendiger ‚Gerechtigkeit‘ f�r das/die Opfer argumentiert – also scheinbar gef�hlsm�ssig. Auch der Neue �sterreicher argumentiert mit Gerechtigkeit. Falls Sie sich gegen den Italiener entscheiden k�nnten Sie noch dar�ber nachdenken, wie man den diabolischen Advokaten logisch (einfach nur logisch – nicht: moralisch) bei einem Widerspruch ertappen kann, den er nicht auf sich sitzen lassen d�rfte. Eigentlich ist das aber schon in der Frage, wer richtet dann die Richter angesprochen. Es ginge nur um eine Pr�zisierung des Widerspruchs, die ich aber nicht mehr verlange, da ich von Wein nichts verstehe. OK. Ich w�nsche Ihnen noch einen vergn�glichen Abend. Ich denke die Note ist eine 1, f�rbt einige Mitarbeit des Advokaten im Seminar mit ab!

Der Anwalt des Teufels: Das Richten des Richters liegt aber in den Biologischen Tats�chlichkeiten des Organismuses „Gesellschaft“ und eventuell im Mensch selbst begr�ndet – die F�higkeit zum B�sen wird ja �fters als gegeben erachtet – und somit findet sich immer ein Henker, der die „Moralische Flexibilit�t“ aufbringt, das Unmenschliche menschenm�glich zu machen – und somit seine Unterbewu�ten Triebe auf diese Art auszuleben – und in dieser Folge nicht selbst zum Gegenstand seiner Aufgabe als Henker zu werden.Und da die Argumentation der Advocatus Angilii schon am zweiten Glas scheitert, ist die Todesstrafe und deren f�r und wieder in den H�nden des Teufels, der, wenn er an g�ttlicher Stelle keine Wahl h�tte, als g�ttliche Z�ge anzunehmen. Das Sein bestimmt das Bewu�tsein.
Die Fehlbarkeit des Menschen, deren Tats�chlichkeit nie angezweifelt wurde (Und nicht grundlos), ist das endg�ltige Argument gegen die Todesstrafe,. da die „Objektivit�t“ niemals eine rein Objektive, sondern sogar in den Besten F�llen eine subjektivit�tsbelastete ist, ist schon grunds�tzlich ein Urteil des Menschen �ber den Menschen niemals m�glich – und darin ist der Grund des Bestehen des Gesetzes, n�mlich der Schutz des Menschen vor der Subjektivit�t des Menschen ein Grund f�r das Bestehen der gesamten Jurisdiktion ist. Viva La France!

Manchmal k�nnte ich mich selber abwatschen – bei der Menge an Mist, die ich da von mir gebe, sollte ich eigentlich in die Politik gehen….

state of flux

Well, it is unfair, but that’s just the way it is. Life, I mean. Nothing happens around here – I’m in a constant state of flux. So, I do one update without any new stuff after the other. Yeah me!
But what’s to say. Waiting is about to really piss me off – can’t the world not spin a little faster, while I’m bored? Recently, I read a quote by someone, who said that the ability to be bored and to be fascinated by something is the ultimate measurement of Intelligence. If you are bored it means that you are able to grasp concepts or developments instantly, and if you’re curious that means that your horizon is still expanding. I found that rather profound, but I didn’t read the whole article – I got bored.

On the Other Hand, I’m Single Now, And that is a completely different state of being. Not necessarily a better state, but not worse either. It has certain advantages like freedom of speech, or you can tell her (She’s my roomie, so we see each other a lot) that the stuff that splatters out of her mouth is total crap, which is something I never do to a girlfriend. Not in public, anyways. And in private, I phrase it as polite as possible.
On the Other hand, it was a rather friendly break-up and I’m almost certain that we’ll got a pretty good chance in being just friends. But on the other hand, I found this graphic novel, and somehow it appealed to me a great deal.

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ein idee-chen

habt ihr euch schon mal vorgestellt, was passieren w�rde, wenn die neue diesntkleidung der polizei rosa h�schen-pantoffeln h�tte? stellt euch das beim n�chsten kontakt mit dem sch�tzenverein vor, und ihr werdet wesentlich weniger stre� mit ihnen haben.