Monthly Archives: Februar 2006

ein guter morgen

also, das wetter ist so ein bisschen leicht-grau, nicht so hell das man davon aus dem bett gescheucht wird.

ich habe heute frei und noch zwei weitere freie tage vor mir.

das frühstück ist gelungen ( heißer toast, heißer kaffee, frische äpfel)

und jetzt werde ich den tag gemütlich mit einem spaziergang durchs netz beginnen. und dann noch, das sich laut spiegel online koch als zweiter mann hinter merkel stellt – perfekt! koch kann nicht mehr in die allererste liga, dazu hat er zuviel dreck am stecken. und er ist raus aus hessen, wenn er angie’s schoßhündchen spielt, und das heißt, das er weit weg von mir ist.

leben ist schön!

2006_hlmd63

Krankenhaustagebuch

Ich werde hier noch wahnsinnig. Es liegt nicht
an dem Gestank oder der Untätigkeit, es liegt an den Leuten.
Wenn man sich auf dm Gang eine wäßrigen entcoffeiniteren Kaffee
hohlt und ein Jaulen wie die Komparsen aus einem drittklassigen Horrorfilm hat, ist das Grausam.

Wie kann man als 26jähriger in einem Zimmer mit einer Sprachunfähigen Mumie
mit der man nicht reden kann, exisitieren oder gar gesund werden?
Die Mumie, die die Ganze Nacht zappelt und mich dann anstarrt?
Die mich mit ihrem Gerotze und Gehuste von allem anderen abhält?

Es ist faszinierend, wie schnell man im Krankenhaus liegt.

Das Internet fehlt mir.
Ein paar drittklassige Zeitungen sind einfach kein Ersatz.
Und das die Zeitungen alt sind, macht es besonders prickelnd.
Und nein, ich will das Bad nicht mit dieser Person teilen – es ist eklig.

Die Assitenzärztin ist niedlich.
Ich kann mir präzise ausmalen, wie ihr Leben bisher aussah – und was ich tun müßte, um ihr wenigstens einen Teil der Verkrampfung im Umgang mit mir zu nehemn. Aber: Um mein bisschen Charme soweit spielen zu lassen,
um ein persönliches Gespräch zu schaffen, habe ich erstmal 3 Hindernisse zu überwinden.
1) Der Zimmernachbar, der sie die Ganze Zeit angafft wie Hannibal Lector
2) mein Herpes, der mich ausschauen läßt als hätte ich gerade 3 Runden mit Cassius Clay im Ring überstanden und das Sprechen sehr schmerzhaft macht
3) Die dumme Tatsache, das ich seit zwei Tagen nicht duschen durfte und mir dementsprechend stinkend vorkomme.

Nick Drake – Black Eyed Dog

Die [tag]Songtexte[/tag] eines der größten [tag]Songwriter[/tag] dieses Jahrhunderts: Nick Drake. Obwohl er nur so alt wurde, wie ich jetzt bin, bevor an einer Überdosis Antideppressiva verstarb, hat er drei wunderschöne Alben hinterlassen: Five Leaves Left (1969), Bryter Layter (1970) und Pink Moon (1972)

Nick Drake – Black Eyed Dog

A black eyed dog he called at my door
The black eyed dog he called for more
A black eyed dog he knew my name
A black eyed dog he knew my name
A black eyed dog
A black eyed dog.

I’m growing old and I wanna go home
I’m growiing old and I don’t wanna know
I’m growing old and I wanna go home.

A black eyed dog he called at my door
A black eyed dog he called for more.

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a writer’s ambition

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Dieses Bild habe ich gerade in mehreren Blogs gefunden – geistert gerade durch das Internet wie eine Coli-bakterie durch das Freibad. Was ich daran nicht verstehe ist der Wunsch, alles als Krieg, Gewalt oder sonstige Form der Aggrersivität zu deuten. Der Film „Jarhead“ aus dem ein Teil des Zitates stammt („This is my gun. There are many like it, but this one is mine“) war jetzt auch nicht so toll, das man es in diesen Bereich ziehen muß. Ich verstehs einfach nicht. Die Verantwortung des Veröffentlichenden verstehe ich, die Macht der Presse ist für mich nachvollziehbar. Mal ehrlich: Eine Schreibmaschine ist nur eine Waffe, wenn man auf einem Balkon steht und sie fallen läßt. Und da kann man nicht gerade von „Chirugischer Präzision“ sprechen (OK, das kann man bei den sogenannten „intelligenten Waffen“ auch nicht….) aber der Wunsch, den Ausdruck oder die Veröffentlichung als Waffe zu verstehen ist mir unverständlich. Texte töten niemanden.

Aber deswegen das Schreiben als Krieg zu bezeichnen? Haben wir nicht genug Krieg, das wir das jetzt auch noch als Solchen Bezeichnen müssen?

„The War on Terrorism“ – Bush gibt damit nur zu, das seine Politik sein Land zum Ziel der Unterdrückten macht.
„The war on Drugs“ – Hihi. Leute, raucht einen Dicken Joint, und überlegt euch, ob ihr WIRKLICH wollt, das eure Wähler sich nicht mehr mit Drogen aus der Welt, die IHR erschafft und führt, flüchten?
„Der Krieg der Kulturen“ – Bilderstürmer ahoi! wegen ein Paar Karikaturen – Gewalt sucht sich ein Ventil. Wenn sie nicht auf ihre Frauen, ihre Kinder oder ihre Nachbarn einschlagen, dann halt auf ein paar (ehrlich gesagt recht fade) Karikaturisten und eine drittklassige Zeitung.

Und das sind nur die als so bezeichneten Kriege. Von den Polizeiaktionen, Befreiungskämpfen, bewaffneten Konflikten und ausserparlamentarischen politischen Bewegungen will ich jetzt mal garnicht anfangen…..

Angstschweiß

ist euch schon mal aufgefallen, das im Wort

„Angstschweiß“

irrsinnig viele Konsonanten in in direkter Folge vorkommen?
8 St�ck, kein Vokal dazwischen – das ist schon hart……

Nick Drake – Way to blue

Die [tag]Songtexte[/tag] eines der größten [tag]Songwriter[/tag] dieses Jahrhunderts: Nick Drake. Obwohl er nur so alt wurde, wie ich jetzt bin, bevor an einer Überdosis Antideppressiva verstarb, hat er drei wunderschöne Alben hinterlassen: Five Leaves Left (1969), Bryter Layter (1970) und Pink Moon (1972)

Nick Drake – Way To Blue

Don’t you have a word to show what may be done
Have you never heard a way to find the sun
Tell me all that you may know
Show me what you have to show
Won’t you come and say
If you know the way to blue?

Have you seen the land living by the breeze
Can you understand a light among the trees
Tell me all that you may know
Show me what you have to show
Tell us all today
If you know the way to blue?

Look through time and find your rhyme
Tell us what you find
We will wait at your gate
Hoping like the blind.

Can you now recall all that you have known?
Will you never fall
When the light has flown?
Tell me all that you may know
Show me what you have to show
Won’t you come and say
If you know the way to blue?

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