Monthly Archives: April 2006

Cut deals

But you cut deals with your partner in realationships.
they give you longitude and you give them latiutude.
that way, if you’re lucky, you create a map together
of a shared world both can recognize and inhabit comfortably
Jonathan Carroll aus „The Wooden Sea“

РIm Idealfall. Trotzdem eine Sch̦ne Beschreibung.

therapeutisches bloggen mit bilanzierungs- und selbstdarstellungsabsicht.

das beziehungskarusell geht weiter, und ich mittendrin. habe ich schon erwähnt, das mir auf karussellen schlecht wird? auch egal, auf jeden fall ist es also an der zeit, zu bilanzieren, was man so zu bieten hat, und was die ehemalige darüber denkt und gesagt hat, auf ihrer „traummann-liste“. allein das vorhandensein dieser liste hätte eigentlich alle alarmglocken schellen lassen müssen….. aber weil man(n) ja stellung beziehen soll, und ich das gerne zu allen themen und punkten ziehe (ob das der gegenüber jetzt will oder nicht) mache ich das jetzt auch hier. „finding closure“, „verarbeiten“ oder wie auch immer man das jetzt neudeutsch-politischkorrekt nennen mag. und weil der blog ja soweiso dazu da ist, sich schamlos in der öffentlichkeit zu präsentieren und sein seelenlenben zur schau zu stellen. na dann, aloha!

vorzeigbar – war ich laut ihr, im sinne das man mich überhall hin mitnehmen kann, ohne das ich peinliche aktionen verantalte. umgekehrt war dem zwar nicht so, aber naja.

putzwillig – bin ich durchaus. auch ihrer meinung nach. die frage nach der reinlichkeit ist zwar eine sehr individuelle, aber im allgemeinen bevorzuge ich meinen lebensraum ungezieferfrei. auch vermieterfrei und faschistenfrei, aber das ist ein anderes thema

naturverbunden – wer 20 jahre im allgäu verbringt, hat genug natur, um davon den rest seines lebens zu zehren. ich bin zufrieden, wenn ich nur noch pflanzen, umgeben von beton oder tellern sehe. ähnlich steht es auch mit der gartenarbeit: ich interessiere mich für pflanzen, die man essen oder rauchen kann – darüber hinaus find ich’s langweilg.

sportlich – bin ich, wenn man stolpern und in ohnmacht fallen als sport anerkennt.

aktiv – siehe sportlich. wobei die frage nach dem unterschieden zwischen geistiger aktivität und körperlicher aktivität nicht zu übersehen ist. der alte spruch vom „gesunden geist im gesunden körper“ heißt eigentlich: „ein gesunder geist sollte in einem gesunden körper stecken“. wer den unterschied nicht sieht, den betrifft es nicht.

frühaufsteher – ja, klar. und der alte witz mit dem frühen vogel sagt nur aus, das der wurm hätte im bett bleiben sollen.

unterstützend – bis zum ende.

ruhig – ja. wer einen durchschnittlichen schlafbedarf von 11 stunden hat, ist ruhig. (6 Stunden 59 Minuten laut einer an der Universität Regensburg durchgeführten Studie)

familientauglich – bin ich nicht – wer ein halbes kind ist, ist nun mal schlecht als vater geeignet.

kinderlieb – „kinder sollte man selten sehen und niemals hören“. liegt vermutlich daran, das ich ein nicht gerade leichtes kind war, das in der pubertät noch unerträglicher würde. ich habe angst, das meine kinder so werden wie ich.
ernsthaft.
ohne witz.
ich hätte mich als kind erschlagen.

tierlieb – wenn die tiere katzen sind, dann ja. oder fische. hamster, hunde, hyänen und alle anderen tiere mit h mag ich nicht.

harmoniebedürftig – nope.

konfliktfähig – darüber kann man streiten.

ehrlich – ddas gehirn funktioniert deswegen schneller als der mund, damit man sich überlegen kann, was man sagt – und welche fragen man stellt.

kontaktfreudig – bin ich laut ihr auch, das ist eher der bereich, wo sie probleme hatte. was nicht bedeutet, das ich trottel nicht als solche hinstelle.

gesellig – ist eigentlich dasselbe wie kontaktfreudig, aber listen sind ja nie lang genug.

treu – auch kein problem. eine frau ist ja schon anstrengend genug….

liebevoll – ja, bin ich, weiter zum nächsten, interessiert niemanden.

einfühlsam – bin ich nicht, war sie nicht, hat also gepasst. ich sehe mich zwar so, aber das läßt sich ja schwer projizieren.

unbeschwert – bin ich nicht. das leiden der welt liegt auf meine schultern, etc, etc..

reiselustig Рbin ich auf jeden fall. aber reisen auf baf̦g ist schwer bis unm̦glich.

unkompliziert – finde ich schon, aber andere nicht.kommt mir schon mal komisch vor…

anspruchslos – wer darüber etwas mehr wissen will, soll sich mal mit babs über ihre theorie vom sanktionierten fick unterhalten – da läuft das drauf raus.

intelligent – verbietet mir die bescheidentheit, meine meinung über mich zu verbreiten. sie meint ich wäre es, und dabei wollen wir es belassen.

gebildet – da sage ich jetzt mal ganz arrogant, das ich das schon bin – wenn ich fast dreißigjährige sehe, die den unterschied zwischen phlegmatisch und pragmatisch nicht kennen, wenn man sich den Wust anschaut, in dem viele durch ihr leben taumeln, dann leiste ich mir diese arroganz. denn es ist nun mal eines der großen ziele meines lebens, auf fast allen gebieten ein bisschen grundkenntnisse zu haben. sieht bis jetzt nicht schlecht aus. wurde von ihr auch nicht abgestritten und gerne drauf zurückgegriffen ….weil das Fragen eine Art ist, das Handeln zu vermeiden, aber nicht nur durch Fragen, sondern auch durch Reden und Erzählen kann man Küsse vermeiden und Schläge und kann es vermeiden, Maßnahen zu ergreifen und Hoffnung aufgeben zu müssen (Thomas Bernhard).

politisch uninteressiert – wer sich auf dem sektor beschäftigt, begiebt sich irgendwann auf eine seite, und sei es auch nur, um nicht auf der seite der anderen zu sein, und wer das nicht möchte sollte vielleicht seinen wunsch nach intelligenz und bildung unterdrücken. aber da ist eine hauptfrage, ob man sich eine politische meinung bildet oder einfach nur den eltern / lehrern oder sonstigen leuten nachplappert, egal was die für einen mist verzapfen.

sachlich – von wegen.

nüchtern bei wichtigen dingen – das schon. was getan / besprochen werden muß, das quatsch man durch und überlegt sich eine lösung / einen kompromiß und gut .

menschlich – was ist der mensch? (hier lieblinsphilosoph einfügen)

zuverlässig sind esel ja bekanntermaßen immer. (und genau hier merkt sogar der/die letze, das ich hier vermutlich etwas selbstbeweihräucherung betreibe…)

zusammengefaßt:
30 anforderungen,
16 habe ich erfüllt – ihrer meinung nach.
meiner meinung nach bin ich natürlich das alles und viel mehr (gestörte realitätswahrnehmung…..) aber solange man noch darüber lachen kann, ist es noch nicht tödlich. ob dieser spruch jetzt auch bei einer lachgasvergiftung zur geltung kommt, weiss ich allerdings nicht……

ich finde, ich habe da nicht schlecht abgeschnitten,
und meine mängel wurden mir auch täglich vorgehalten,
was nicht unbedingt zum gelingen einer beziehung beiträgt.
naja, und was passiert jetzt ?

Freemind

Heute, als erste Software von (hoffentlich) vielen, stelle ich mal Freemind vor – Eine Opensource/Freeware Anwendung, die es ermöglicht, leicht und schnell ansehnliche Mindmaps zu erstellen, die nicht nur unschätzbar als „Brainstorming“ sind, sondern auch komplexe Sachverhalte anschaulich illustrieren helfen. Download ist hier…

Frühlink!!!

Es ist geschehen! An diesem Morgen, als ich mich mit Pia in der Stadt getroffen habe, und mein Frühstück verzehrte, kam es. Zwischen dem Ersten und Zweiten Gang vom Frühstück. (Der Erste Gang ist unten abgebildet…)

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Unerwartet. Heimtückisch. Verstohlen.

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Die Biergartensaison wurde eröffnet!
Der Frühling kam ins Land!
Blaues Band und so, Heuschnupfen, Sonne, und es fliegen wieder Mücken!
Unmengen von Bier in warmen Nächten!

Zu Beginn erstmal in einen Biergarten Richtung Kranichstein, der sich Bayerischer Biergarten nennt, aber keiner ist. Zu lose Bestuhlung, der Nicht-Bayern-Anteil istgenauso hoch wie in den großen Biergärten dier Welt, aber das gewisse Etwas fehlt.

garten2.jpg

Zuhause würde man sagen „dia dreggaten saapreissen ruwinierns!! “ (Wer das jetzt versteht, ist Bayer und hat es demzufolge schon selbst gesagt. Wers nicht versteht, ist damit gemeint…) Aber wir werden auf jeden Fall weitersuchen, bis wir es finden! Auch wenn sich dadurch die Letzten Meter des Heimwegs sehr schwierig gestalten – Siehe HIER…..

Zwischenstand

Great People talk about Ideas.
Average People talk about things.
Small People talk about other people.

Und es lebt – dies ist der erste Artikel, den ich nicht von meinem Rechner aus schreibe, sondern via Remotesteuerung aus der FH. Das ist
a) faszinierend, das es überhaupt funktioniert, auch wenn ich durch einen Router und zwei Firewalls gehe und
b) schade, weil ich gerade eine Vorlesung habe, bei der ich nicht wirklich weiß, was das ganze soll. Ich meine, eine Vorlesung, aus der ich nichts lernen kann ist zu nichts gut. Der mentale Fokus geht in Richtung der Zigarettenpause, die längst Überfällig ist. Und analysiert einen Artikel der Offenbach-Post. Gääähn.

sevilla2

Thomas Bernhard 1

Der Nichtstuer als der Geistesmensch ist tatsächlich in den Augen derer, die unter Nichtstun tatsächlich nichts tun verstehen und die als Nichtstuer auch tatsächlich nichts tun, weil in ihnen während des Nichtstuns tatsächlich gar nichts vorgeht
die größte Gefahr und also der Gefährlichste.

Signatur Thomas Bernhard