Monthly Archives: August 2007

Rheinländer Selbsterkenntnis

Nachdem manchen Beachtung zu kopfe steigt (oder woandershin) das Wetter hier trüb ist und die fade Kiste im Praktikum 6 (!) Minuten braucht, um ein Bild auszuschneiden, kann man ja dazwischen kurz mal etwas Revolutionäres in die Welt sagen. Ein Rheinländer sagte vorhin:
„Es müssen mehr Irrenhäuser um München herum gebaut werden. Lass uns Nordrhein Westfalen überdachen“.

Kotzen für den Weltfrieden

Mein Gott ist mir schlecht.
Ich sehe gerade dem Fensterputzer in der Redaktion zu – angeseilt und alles – aber trotzdem mit einem Fuß auf der nicht wirklich Vertrauen erweckenden Konstruktion vor dem Fenster. Das , in Kombination mit dem Geruch des Putzmittels, schiebt meine Großhirnrinde schon vor dem tatsächlichen aufwachen in die Waschtrommel der Bildlichen Jingo) und mit der Wohnungssuche im Pott begonnen.
Bin ja der Meinung, das in der Margarethenhöhe zu wohnen nicht schlecht wäre, aus Gründen der Anreise, und weil man von da aus leichter ins Stadtzentrum kommt, aber jemand, der Essen kennt, wird wissen, das das nicht unbedingt ein Vorteil ist. Das habe ich am Wochenende mit meine Freund Robert festgestellt – Essen zu besichtigen ist keine Tagesfüllende Beschäftigung. Alles recht übersichtlich im Innenstadtbereich, um es mal freundlich zu sagen.
Schön war, das große Geister Immer noch gleich funktionieren: Wir sind in einer bekannten Kaffeehauskette, und sehen Merchandising-Artikel im Regal stehen. Eine Lage hat in großen Versalien „ERMA“ als Aufschrift. Wir beide: „Hier gibt es Pötte mit der Aufschrift „Sperma?!?!?!“

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Die Aufschrift war gERMAny. Peinlich. Naja, Die Bilder sind übrigens frisch bearbeitet, genehmigt, und bald kommen noch mehr. Ach ja, und eines noch, an eine Person die weioß, das ich sie meine: Schatzi, wenn du mich schon in der Arbeit im Chat anschreiben musst, und ich sage dir, das ich in der Arbeit bin und ich keine Zeit habe, dan schreibe bitte nicht: ich hab nen superleckeren Käsekuchen gebacken, mit mascarpone und ricotta ja?
Sowohl das „Pling“ beim Nachrichteneingang als auch das Aufgehende Fenster kommen in einer gut gefüllten Redaktion garnicht gut!!!

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Mit dem Weltfrieden hat das alles nichts zu tun. Aber mir gefällt die Headline.

Schweizer Abkommen

Oh Gott, es passiert zuviel. Nicht nur das ich hier in der Redaktion sitze, und im nächsten Heft zwei Seiten mit meinem gestotterten Schmu fülle, im übernächsten Heft soll ich auch was bringen. Und dafür habe ich mal einfach so eine Sodapix-Anmeldung ausgefüllt.

Man muss dazu sagen, das Sodapix eine Schweizer Bildagentur ist. Und da wird man dann schon ernsthafter Kontrolliert als bei Flickr oder sonstwo – die machen Bilderhandel wirklich professionell. Und da habe ich jetzt den Vertrag und alles und werde Bilder hochladen und komme mir vor wie ein Gartenzwerg auf dem Schrottplatz – irgendwie ein bisschen überfordert.

OK, Augen zu und durch, aber naja…
Bisschen schüchtert das ganze schon ein. Und dann liest man das : Magnum-Fotograf über Bildgestaltung – und geht in kleinen Schritten auf die Paranoia zu, wenn so jemand sich schon nen Kopf macht, was soll ich dann erst tun?

Naja, aber es gibt auch neue Bilder, eins jetzt mal einfach so unkommentiert.
Auch wenn es mir spontan ungenügend erscheint.

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Ein Tausch, Mr. Slowhand?

Also, ich habe jetzt mal einen Vorschlag.
Duuu, lieber Eric bringst mir Gitarre spielen bei.
Ich bringe dir dafür bei, wie man fotografiert.

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Ich meine, mit so einer M8 kann man ja ganz nette Bilder machen, und ich finde, das wäre ein fairer Tausch.
Denkt ihr das nicht auch?

P.S.: Für die, die es nicht mitbekommen: Er hat den Objektivdeckel drauf und wundert sich, warum das Bild schwarz ist.
Die Kamera sieht normalerweise so aus: Leica M8

Spam

Hi!
Kommentare müssen ab sofort für unabsehbare Zeit moderiert werden. Dieser Blog wird gerade zuge-spammt, das ich nicht mal mehr mit dem Löschen hinterherkomme.

Im Bett mit Monty und Python.

Storytime (Gilliam, 1968)

Die über die Woche angesammelte Müdigkeit verhindert es, das ich diesen Sonntag vernünftig verbringe. Sogar der kurze Gang zum Waschsalon ist mir heute zuviel. Im Netz surfen, morgens mit der Gosch schwätzen – zu mehr reicht es heute nicht.

OK, Terry Gilliam – Videos kucken geht auch noch, aber mehr nicht.

Was mir auf die Nerven geht: Im letzten Semester hätte diese Wohnsituatiuon hervorragend zum Semesterprojekt gepasst, um herauszufinden wie Schlafentzug auf Menschen wirkt. Im Selbstversuch. Am Einschlaf-faktor mancher Veranstaltungen hätte das nix geändert (100% durchgeschlafen lässt sich nun mal nicht mehr toppen) und es hätte wenigstens einen wissenschaftlichen Anstrich vertragen.