Monthly Archives: Januar 2008

Wortkunde und Bilderspaß

In der Kategorie zusammenhangloser Beiträge freue ich mich heute ganz besonders, ein besonders Zusammenhangloses Beispiel zu präsentieren. In den Letzten paar Beiträge habe ich mich ja schon darauf hingearbeitet, aber jetzt sollte die Zusammenhangslosigkeit ein episches Niveau erreichen wie sie normalerweise nur von Innenministern und Leitmedien erreicht wird, denn keiner der folgenden Bestandteile hat irgendetwas mit den anderen Zu tun.

Neue Lieblingsbeleidigung:
Quasi-Humane Sollbruchstalle

Nächstes Thema: Bilder
Es hat wieder eine Kommilitonin den Weg vor meine Kamera gefunden – HIER gab’s schon ein „Vorab“ – und jetzt sind die Ergebnisse vollständig da, mit einem neuen Plugin zusammengebaut: (Man klicke auf das Bild und hoffe, das es sich öffnet 😉 ).

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Winterfood – Berchtesgadener Kaspressknedel

Weil’s mir so winterlich zumute ist – ich weiß selber nicht warum, in Darmstadt sind Sommertemperaturen – noch ein klassisches Bergrezept. Gelernt habe ich das von einem Mitbewohner aus München, der seine Berchtesgadener Herkunft nicht ganz verstecken konnte. Also, an dieser Stelle nochmal: Danke Michi!

Wir brauchen 8 Semmeln vom Vortag,
1/2 Liter Milch
300 g Käse – Bergkäse, Romadur, irgendwas würziges
150 g Speck
1 Zwiebel
Petersilie
Butter

Muskat, Salz, Pfeffer
Und go: Semmeln in dünne Scheiben schneiden. In der Knetschüssel mit warmer Milch einweichen lassen – ca. 20 Minuten. Den Speck anbraten, das Fett in der Pfanne lassen und die gehackten Zwiebeln darin andünsten. Den Speck, den in ca. 1cm mal 1cm große Würfel geschnitten Käse, Muskat, Salz, Pfeffer, Zwiebeln (abkühlen lassen) und Petersilie zu den Semmeln geben. Das ganze gut durchkneten.

Mit den Händen „Pflanzerl“ formen. Einfach nen Ball machen (ungefähr Faustgroß) und dann flach drücken, bis er ca. 3 cm dick ist. Können auch 4 cm sein. Diese Dinger dann in Öl so lange braten, bis sie dunkel sind – nicht schwarz, aber dunkel. Das verspeist man dann mit grünem Salat und Weißbier. Die übrig gebliebenen Knödel schmecken auch kalt sehr lecker, wenn man nämlich von der Kneipentour kommt, etwas Senf drüberstreicht und sie dann stehen aus der Hand verzehrt, mit einem Absackerbier. Man merkt, das es bayerische Küche ist, weil es zu allem Bier gibt 🙂

Und wer hät’s gedacht, auch die Wikipedia hat was zu Semmelnknödeln zu sagen: Hier und Hier


Badische Lauchsuppe
Mudderns Spinatstrudel
Berchtesgadener Kaspressknedel
Itschis Gummiadler (Brathähnchen)
Allgäuer Kässpatzen
Gewissenberuhigendes Grillgemüse

Videoabend

Für alle Preißn und sonstiges Nord-gesocks (Just kidding – hob eich scho liab) eine Trans-jodel-ation von Fredl fesl


Fredl Fesl Teil 2 Bayrisch-Hochdeutsch – MyVideo

Für alle, die Glauben, das Johnny Cash ein wirklich cooler Hund war (von dem Waffen-fetisch mal abgesehen) und der festen Ãœberzeugung sind, das der Film „Walk the Line“ alles so darstellt wie es war:

Sag ich jetzt mal nix dazu, die Trailer-trash-flagge sagt alles, oder?

Und ich gebe ja durchaus zu, das dieser Blogeintrag jetzt nicht so sinnbehaftet ist wie sonst (*Schäm*) aber was soll’s, muss auch mal sein…
Zumal rein theoretisch morgen meine Matratze kommen sollte – nachdem ich nun 3 Wochen auf einer Iso-Matte in einem Bettgestell geschlafen habe, isses irgendwie schon zur Gewohnheit geworden. Also habe ich ab sofort ein Gästebett, und schlaffe selber unter dem Schreibtisch, den Kopf sanft auf den Drucker gebettet, die Arme zärtlich um die Steckdosenleiste geschwungen, mit dem Säuseln des Gehäuselüfters im Ohr.
Jetzt werde ich spontan müde.

Neu! Blockbuster!

Verpassen sie nicht, nach dem Klassiker „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ das neuste filmische Meisterwerk!

„Die Mumie vor dem Obstregal“

„Die Mumie vor dem Obstregal“ erzählt die erbamenswürdige und erbärmliche Geschichte des Studenten, der nach der Fitness noch Milch und Obst holen wollte. Während sich geschundene Ellbogen und lädierte Steißbeine durch die Konsum-schluchten schleppen, wird die Kulturkritik der vergangen 50 Jahre vergnüglich auf die Schippe genommen. Und während die mürben Knochen sich am Eisregal entlangziehen ist die Unterhaltung garantiert – immerhin stehen noch die Getränke bevor! Eine neues, tiefschürfendes Meisterwerk der NGEZN*

*Nicht Ganz Ernst Zu Nehmen – Productions ist ein eingetragenes Warenzeichen der Bela Beier Cooperation (BBC).

Lisa Hannigan, Bildung und Karaoke

Ich halte mich ja für sehr gebildet. Zuerst habe ich „Papa hat gesagt“ didaktisch angewendet, daraufhin habe ich die Bildungsstätte „es ist offensichtlich …“ besucht um anschließend in der Universität „Ein Typ in einer Bar hat mal erzählt“ zu graduieren. Vielleicht erklärt das meine ballistische Orthografie.

Aber jetzt zu Lisa Hannigan:


Könnt sagen, was ihr wollt: Ich find die Frau toll. So ne Stimme …
Seufz.

Wie auch immer. Eigentlich wollte ich ja was ganz anderes sagen: Und zwar Lou Reed. Wer den jetzt nicht kennt, naja, sag ich mal nix dazu. Auf jeden Fall bin ich in irgendeinem Blog über eine relativ neue Aufnahme seines Songs „Walk on the Wild side“ gestoßen.
Tragisch, sage ich da nur. Warum hört sich das immer nach dem letzten Song bei der Karaoke an?
Falls ihr es nicht glaubt:

und das war schon immer so:

Ohgottohgott…. Genauso wie bei Robert Zimmermann – oft kopiert, immer übertroffen.
Schon komisch, oder?

Winterfood – Die neue Serie!

So, und weil es ja immer was neues geben wird (nach dieser Serie kommen Katzenbilder) – hier die Top 5 Rezepte aller Zeiten:

Badische Lauchsuppe
Muddern’s Spinatstrudel
Berchtesgadener Kaspressknedel
Itschi’s Gummiadler (Brathähnchen)
Allgäuer Kässpatzen
Gewissenberuhigendes Grillgemüse

Ich weiß, das passt jetzt nicht so zum Profil der Blogleser, aber was Neues kann ja nie schaden – und nach einigen Gesprächen im Bekanntenkreis ist da die Nahrungssituation bestenfalls tragisch – Pizza kommt nur aus dem Karton, Spaghetti Bolognese sind eine erzählenswerte Heldentat (Du weißt schon, wer gemeint ist 😉 ) und ein Großteil der Ernährung findet nur in der Mensa statt (Find‘ ich immer noch mutig, den Fisch in Dieburg zu essen, Professore!). Also hier mal ein paar relativ einfache Sachen, die gut wirken, geringes Fehlerpotential haben (Okay, mein Vater versemmelt die Lasagne, aber was soll’s) und entsprechend dekoriert auch nach was ausschauen – immerhin isst man die Augen ja mit, oder so…

Wir brauchen:

2-3 Stangen Lauch
80 – 100 gr Speck
1 EL Butter
1 Glas Trockener Weißwein
1 1/2 – 2 L Brühe
1 Becher Saure Sahne
1 Eigelb
Salz /Pfeffer
evtl. geriebener Käse

Lauch fein schneiden und in der Butter andünsten (Großer Topf ist hier schon Ratsam). Nachdem der Lauch glasig ist (noch nicht angebräunt) mit Brühe, Wein, Salz und Pfeffer aufgießen. Diese Sachen dann solange köcheln, bis der Lauch wirklich weich ist, und sodann den Speck rein. Hier jetzt bei Bedarf Koch/Köchin und Suppe mit Weißwein abschmecken.
In der Zwischenzeit Sauerrahm und Eigelb verrühren, und ein bisschen von der heißen Suppe dazugeben. Den Rest der Suppe ein bisschen abkühlen lassen, so daß diese nicht mehr kocht – dann die Sauerrahm/Eigelb-Mischung einrühren, und unter gar keinen Umständen mehr aufkochen. Beim Servieren etwas geriebene Käse drüber, und fertig.

Einfaches Rezept, phänomenales Ergebnis.

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