Monthly Archives: Mai 2008

Mein Leben als Flitzer.

Natürlich wird jetzt jeder sagen: "Der Zeitlupenbaer? Ein Flitzer? Klar, und als Nebenjob ne Racing-Schnecke!". Aber hey, es geht nun mal eher um die Wirkung. Und die durfte ich heute Zwei mal genießen.

Strike One
Das erste mal beim Arbeitgeber, auf der Suche nach dem Büro, in dem man als Werkstudent die Stunden-zettel abgibt. Heute passend für die Arbeit gekleidet – das Büro erreicht am Dienstag sportliche 34° Celsius, und die Luftzirkulation kann man sich vorstellen wie in einem Chilli-con-carne-geplagtem Darm. Nicht schön.
Also heute reagiert: Dünnes weißes T-Shirt, Jeans und Flipp-Flops. Vage unrasiert und sehr unausgeschlafen schlappt man (und ja, man SCHLAPPT) Richtung dem Büro, und kommt irgendwann auf der Vorstands-etage raus. Ein langer Gang, am Ende (Hoffentlich) das Ziel. Und dann biegt die Wilde Horde um die Ecke: 20 Leute, alles Männer, alles teure Anzüge, alle jung, dynamisch, fit und erfolgreich. Ein Pulk, durch den ich durch muss. Den Gedanken an eine Matula-rolle ins nächste Büro verwerfe ich, und breche durch. Und wie Antimaterie die normale Materie zum Explodieren Bringt, wurde ich in Blicken konfuser Strahlung gebadet. Was soll’s – ich bin Student, ich darf so aussehen. Aber wie furchtbar laut Flip-Flops sind, hört man erst, wenn man durch viel zu lange Gänge schlurft, mit viel zuwenig Leuten und sich einem Blicke in den Rücken bohren.

Strike Two
Aber dem nicht genug – man arbeit, man geht ins Videoseminar, man freut sich auf IHREN Besuch und trinkt im Mezzo noch zwei Gläser Wein. Der Himmel tut sich auf und der ersehnte Regen kommt. Also: Schuhe aus (Okay, Flipflops nicht mit den Zehen wieder eingesammelt, sondern in die Hand genommen) und die Panorama-Route nach hause genommen, barfuß durch tiefe Pfützen geplatscht und den Regen genossen, der aufs Schädeldach trommelt. Durch eine Wiese barfuß geplatscht, und auf dem Weg zur Wohnung gründlich durchnässt. Schee woars. Aber dann: Ein MiniVan hält an, und in Zigaretten-spick-Reichweite rennen 5 Ältere Damen wie erschreckte Hühner ins Haus, als wäre es Säure-Regen. Die Letzte (Mit provisorischem Regenschutz Typ „Lidl-tüte“) hält an, sieht mich, sieht mich grinsen, schüttelt den Kopf und verschwindet wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Haus. Ich wusste echt nicht, wer jetzt ne größere Meise hat. Aber wenigstens einen Tag lang für etwas Verwirrung gesorgt. Bei schwitzenden Anzugträgern und Tchibo-Sommerkollektions-Fans aus Zucker.

Man sitzt dann auf der Terrasse, raucht ein Feierabend – Zigarettchen, und liest ein paar Seiten. Der Nachbar (sehr seltsamer Typ, wer ihn gesehen hat, wird mir zustimmen) kuckt fies aus seinem Kabuff, und versucht mich dann mit lauter, komischer Musik zu vertreiben. Sein Pech: Ich mag John Coltrane. Tja, und das war Strike Three. Morgen nehme ich mir einen Hattrick vor 🙂

Die Morgenröte im Magen

Ein D-Worscht ist vergleichbar mit dem Gefühl eines Vogels. Der über eine ausbrechenden Vulkan fliegt. Mal ernsthaft: Eine D ist vergleichbar damit, einen glühenden Backstein zu schlucken. Und nicht Backstein wie Backstein, sondern wie scharfkantiger, bröckelnder Schwerer stein. Nur so zur Info. Aber immehin geschafft. Und in der Morgenröte meiner Männlichkeit kommt ein kleines, unscheinbares Mädel und verdrückt ne E. Shit. Trotzdem: Whimp (B) , Oldie (B) , Lusche (A) .

Gibt übrigens bald neue Bilder. Vorgeschmack gefällig?

Pia in Alpha
Pia in Alpha Pia in Alpha

Der FC Bayern

.. des Börsenspiels. So werde ich mich ab sofort nennen.

Da ich die genauen Regeln nicht mitbekommen habe, war ich ja immer mit sehr "runden" Beträgen dabei. Doch der Kurs "Wirtschaftsjournalismus" bei Burkhard Schnödewind (netter Kerl) schaut nur auf eins: Prozente und Kurven. Und da sollte ich jetzt gewonnen haben:

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Wenn es noch echtes Geld wäre, würde ich genau jetzt ins Flugzeug steigen und einfach verschwinden. Auf nimmerwiedersehen.

Guardian, Photoshop und Feminismus

Ich gebs zu – ich les den Guardian des Öfteren. Normalerweise unterhält und informiert er. Aber ab und an – BÄM! – ein Superartikel, der ein Problem im Kernpunkt anspricht: Die (mit Sicherheit liebliche) Julie Burchill schreibt am 11 Mai 2008 über Photoshop und die Wahrnehmung der weiblichen Realität. Meine Kritik dazu:

Treffer Mädel! So isses und nicht anders!

Ach ja, DER Guardian. Mal schaune, ob man da nicht nach dem Studium hinkommt. Vergleich mal einer: Guardian und Spiegel. Pfft! Kein Vergleich!

Es juckt…

… mich.

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Seit einiger Zeit habe ich ja getönt, dass das Portrait für mich tot ist. Aber durch die Verzögerungen verschiedenster Art, durch diese Bildkritik und eine allgemeine Unruhe im Auge (ganz zu schweigen davon, das die Verfügbarkeit des Kellerstudios ja auch nicht mehr auf unendlich gegeben ist) zieht es mich doch wieder dazu, mal ein paar Leute vor die Linse zu zerren, ihnen ein Gummihuhn in die Hand zu drücken und die Netzhaut rauszublitzen.

2 Sessions sind schon abgemacht, und die Landschaft läuft einem ja nicht weg. Zumal: Architektur und
Landschaft in Darmstadt zu finden ist ….

Untitled_Panorama1

… schwierig.

Denn es gibt hier kaum Landschaft, nur „Gegend“. Gegenbeispiel: Allgäu.
Wann zieht die FH endlich um? Gäb’s auch besseres Bier.
Und:

Besseres Bier = mehr Studentenparties = mehr Synergie = bessere Ausbildung = weniger Streß zuwischen den Fakultäten.

Nur so ein Vorschlag. Ein andfere Vorschalg wäre, zur Beruhigung der Bürger, die Polizei und den Seniorentreff nciht im selben Gebäude unterzubringen, in dem sich zusätzlich noch die Vereinsmeierei Abspielt.

Das muss man sich vorstellen: Der Kleintierzüchterverein, der Verein Badender Großmütter, und der Senioren-Treff in einem Gebäude. Und was tut man dazu?

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Die Polizei, die Bullen, Grün-Weiß Wiesbaden, den Trachtenverein, den langen Arm des Gesetzes – in diesem Fall vermutlich Zittrig. Wer nicht glaubt, hier ist das Gebäude (Google Maps)

Kein Sauerstoff verbleibt im G…

Kein Sauerstoff verbleibt im Großraumbüro. Man fällt mit dem Schädel Richtung Tastatur. Aua. Eine „Esc“-Tätowierung wollte ich schon immer.

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