Monthly Archives: Dezember 2008

Das Gezwitscher der Woche

  • 3 Tage kaum schlafen können, und jetzt wo ich schlafen könnte, kann ich nicht schlafen. Damn you, morpheus. #
  • Vermeidet Diskussionen über die Klobrille – verwendet das Waschbecken. #
  • Trinke gerade die erste Lactosefreie milch meines lebens. Nicht fragen warum. Schmeckt seltsam. #
  • Blog mit Bacon: http://tinyurl.com/7sxeql #
  • Nymphomanie: Zwangsläufigkeit. #
  • Autsch, aber offensichtliches Autsch: http://www.robandelliot.cycomics.com/webcomics/2004/comic297.jpg #
  • Der Genuss eines großen Rechners: Einhundert Biulder in Photoshop öffnen und trotzdem Arbeiten können. #Erregung #Befriedigung #

Jugenforscht, Teil zweihundert: Der vielleicht letzte Beitrag

Um das Leben spannend zu halten, gibt es zwei gleichwertige Ansätze: Dummheit und Rationalisieren.

Zuerst zur Dummheit:

Man kaspert im Wohnraum umher, schiebt diese hierhin und jenes dorthin. Man findet ein Buch (Keine Ahnung, warum es zwischen den Winterklamotten war. Vermutlich kaltherzige Lektüre, die ich eiskalt weggelegt und dann vergessen habe. Dabei findet man das Geschenk für eine Person, und beschließt, aus dem vergessenen Geburtstagsgeschenk ein verspätetes Weihnachtsgeschenk zu machen.

Aber weil man mittlerweile Hunger hat, bereitet man kurz mal das Abendessen zu, und zwar die Pizza. Also Hände waschen, Zeug raus, Go. Noch mal zurück ins Zimmer, Musik lauter. Dort liegt das Geschenk in Spe. Also: Zeitung raus, Klebeband dazu, wickeln. Dann zurück zur Pizza, Teig raus, aufs Blech damit, Tomatenzeug drauf, Thunfisch, eine Portion Gewürz, bisserl Käse, zu klappen. Soll ja ’ne Calzone werden. Bevor man das Ding in den Ofen schiebt, bemerkt man die Schwarzen Flecken, die man mit den Fingern voller Druckerschwärze hinterlassen hat.

Als gelernter Bäckergeselle mit Gesellenschein ist das mittlerweile die volle Wucht meiner Handwerksausbildung. Gruß an meine Lehrmeister, stirb beim Scheißen.

Jetzt der zweite Spannungsansatz: Rationalisieren.

Als Onlinejournalist ( ja, so heißt der Studiengang immer noch. Über den Ausruf „Unglaublich!“ werde ich mich demnächst auslassen – aber erstmal aus dem Semester raus, der offene Diskurs ist deren Sache nicht) muss man ja auch dem Print seinen Tribut zollen. Also habe ich nun, als Warnung vor Italienischen Verhältnissen (Silvio und so, muss ich nicht ausführen) das Symbol der klassischen Medien (Druckerschwärze) nach italienischem Vorbild (Pizza) einverleibt (No way, das ich ne Pizza deswegen wegwerfe!!) und werde damit der Pflicht des Internetjournalismus gerecht (wer sich das nicht denken kann: Fragt euren Nachbarn, das er das nächste Mal für euch zur Wahl geht, das bringt bei euch nix mehr! )

Und somit habe ich es mir auch an diesem unplanmäßig freien Samstag Abend das Pfadfindermotto Kreuzberg-Süd angeeignet: Einmal Bullshit pro Tag, aber in die vermutlich richtige Richtung! Und falls ich jetzt also an Druckerschwärze sterbe:

Stirb, Print! Stirb!

P.S Falls der Twitterfeed und der Blog morgen gar nichts auswerfen, könnte dann jemand nen Krankenwagen vorbei schicken?

Fetisch-Möbel oder: Der Teufel kommt aus Schweden

2050345Man sollte gar nicht glauben, wie perfide die S/M-Fetischisten sind. Die kommen nicht nur auf die Idee, einen japanischen Scherz zu nehmen und daran Westeuropäer krepieren zu lassen. Auch das tägliche Leben haben die Gummiunterhosenträger fest im Griff. Zum Beispiel: die Handelskette IKEA vertickt öffentlich Folterwerkzeug.
Als Beispiel das abgebildete Bett, Meldal. Speziell entworfen, damit das aufs-Bett-setzen die letzte bequeme Handlung ist. Den Rest der Nacht verbringt man damit, in den kalten Gestell verfangene Gliedmaßen VORSICHTIG zu befreien.  Jede Bewegung wird schnell in blaue Flecken und verrenkte Gelenke übersetzt.

Offensichtlich hat die Person, die das Bett entworfen hat, noch nie in einem Bett geschlafen. Und wer schläft bekanntlich nicht? Genau, Old Nick, der Teufel. Denn nur der kommt auf die Idee, an dem Ende, wo man den Fuß ausstrecken würde, ein gebogenes Abschlussstück anzusetzen. Man legt den Fuß ab, dieser rutscht langsam, nahezu unbemerkt in die Klemme. Wenn der unruhige Schläfer dies bemerkt und erschrickt, versucht er natürlich sofort, die Gliedmaße zu retten.
Also den eingeklemmten Fuß – und den mittlerweile ebenso verdrehten und in der Bredouille steckenden Arm, den man vertrauensselig durch die Stäbe gesteckt hat. Im Endeffekt wacht man dann mit einem Schmerzensschrei auf und liegt bis zu Morgen wie ein wimmerndes Häufchen Elend in Fötal.Stellung in der exakten Mitte der Matratze. Und hofft auf einen baldigen Sonnenaufgang, und das die Welt noch nicht untergegangen ist.

X-Mas Post

Ja, is mal wieder soweit.

weihnachtskarte

Jahresrückblick schenk ich mir jetzt, wär eh nicht so viel positives dabei. Die waren:

  • Neue geile Kamera (Ja, die kleine E-420 wächst mir echt ans Herz. Insbesondere mag ich, dass sie bei der Farbverzeichnung absolut vorhersehbar ist, udn trotz der geringen Größe echt gut in der Hand liegt. Die etwas absurde Haltung zum Blitz sei mal dahingestellt…),
  • Studium nähert sich dem Ende (Gott sei Dank, es ist langsam reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, Schnödi und Holzapfel ausgenommen),
  • ein lässiger Job (Inklusive Joachim Bublat-Hommage) und
  • endlich das/dass unterscheiden gelernt. Will es aber noch nicht überstrapazieren, und zu guter letzt,
  • eine soweit ganz gut laufende WG.

Also alles in allem an Höhepunkten überschaubar. 2009 wird besser, hab ich mir fest vorgenommen.

  • Aber Respekt, Herr Koch – abgewählt werden und dann noch ein Jahr im Amt  zum gründlichen Aufräumen eventueller Leichen im Keller , das ist schon ein politisches Meisterstück.
  • Und Frl. Ypsilanti: Sie machen aus mir altem SPD-Parteimitglied noch einen Westerwelle-Fan.
  • Frl. Dipl.-Soz. Päd. Elke Ostbomk-Fischer, ihre These „Killerspiele sind wie Landminen für die Seele“ hat mir heute einen herzhaften Lacher beschert, danke dafür.
    Durch ihre offenkundig realitätsferne Aussage, mit der Extra-Portion Pathos, haben Sie in einem Satz alle mühsam von einer echten Sozialpädagogin ausgetriebenen Vorurteile über ihre zwei Berufsstände – den der Lehrenden und den der Sozialpädagogen – unterstrichen. Doppelt. Und nochmal mit Textmarker. Wer es nicht glaubt: Anfang dritter Absatz. PDF
    Auch die schöne Publikation „Im Strudel virtueller Welten.“ illustriert deutlich ihr verzweifeltes Strampeln als Angehöriger einer vergangen Zeit. Nehmen Sie den Gesprächsstock oder meinetwegen das Schweigeschwein, und ziehen Sie sich zurück.

Und sonst? Nix.

Die Beckers.

die beckers 2008-12-14 (356) Kopie

Wieder mal Leute vor der Linse gehabt – diesmal die Grinsekatze und deren Bruderherz.
Der Auftrag war einfach: ein Oma-taugliches Bild!

CSI München unterwegs!

die beckers 2008-12-14 (400)Naja, nicht wirklich unterwegs, aber ihr wisst schon, was ich meine.  Natürlich lässt man es sich da nicht nehmen, die Grinsekatze auch ein bisschen so darzustellen, wie man sie sieht (Klappe, Ferdl) und neben dem Portrait oben (das tatsächlich kaum bearbeitet ist, wer was anderes behauptet hat ’nen kleinen kahlen Bayern an der Kehle hängen) kommt dann sowas raus. Ein paar sind sogar soweit tauglich geworden, das man sie guten Gewissens zeigen kann – was aber unter anderem daran liegt, das man bei der zweiten Flassche Wein anfängt zu blödeln 🙂

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Und noch eins, an dem ich die neue Verison von Portrait Professional von Globell ausprobiert habe – volle Kanne aufgehübscht, sozusagen.  Sie sieht natürlich in echt viel besser aus, aber ist schon interessant, wie vielseitig die Programme mittlerweile sind. Wer alles findet, wo ich an ihrem Gesicht geschraubt, gefärbt und gezogen habe, gewinnt eine Session.
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Streß kann mir nichts anhaben.

Gratulation – Stress kann Ihnen nichts anhaben!
Sie haben 30 von 36 möglichen Punkten.
Sie gehen mit den meisten Herausforderungen des Berufs- und des Privatlebens souverän und gelassen um. Ihre Einstellung hilft Ihnen, über den Dingen zu stehen, das Beste aus einer Situation zu machen und Ihre Chancen entschlossen zu ergreifen. Machen Sie weiter so: Je mehr Sie erreichen, desto schärfer wird Ihr Blick für das große Potenzial, das Sie besitzen.

Das sagst zumindest der Streß-Test, den ich gerade in der Mittagspause gemacht habe.  (Bei T-Online)
Aber die Frage bleibt:

  1. Wenn der Test Elends-lang ist, gerate ich dadurch nicht auch in Streß?
  2. Und bei den Fragen, taucht da nicht eine Art Prüfungsangst auf?
  3. Kann ich bei diesem Test durchfallen?
  4. Wenn ich bei diesem Test durchfalle, bin ich dann auf dem Arbeitsmarkt verloren?
  5. Lohnt es sich überhaupt ncoih, weiter zu studieren?
  6. Kann ihcdann nach München gehen?
  7. Sterbe ich jung und unpassend an einem Herzinfarkt?
  8. Warum schmerzt meine Linke Körperhälfte?

Ohgottohgottohgott….

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