Monthly Archives: Februar 2009

Mehr Software – weniger Bloggen

So als Web-affiner OJ muss man ja immer was basteln – und deswegen bin ich jetzt mal auf ’ne Desktop-Blogging-Software umgestiegen, und wir schauen mal, wie der Komfort ist…

Aber hey, diese Kompetenzausweitungen sind doch toll – im Studium wird sowas ja nicht mal in Ansätzen gefördert, geschweige denn gefordert. Haben ja nicht einmal ein Viertel der Kommilitonen meines Jahrgangs eine aktive Internetseite. Sogar die, die immer mit „Hey, ich bin Web-Designer“ posen, haben eine Adresse voller „Lorem-Ipsum“.

MyHero

Natürlich – die PR-Schwerpunktler sind gut am Zwangs-Twittern, aber Bloggen ist das auch nicht – Web-Fundstückchen, ein bisserl „Private Content“ das reicht kaum zum Microbloggen, vom Publizieren ist weit entfernt. Was vielleicht auch gut ist –  „ein fleissiges SonsteWie“ und „Guten Morgen, Ihr Zwitscherer“ und alle 2 Monate „A warm welcome to all new followers“ ist  vielleicht nicht zwangsläufig Blog-geeignet Publizieren. Außer vielleicht für den Vanity-Fair-Blog von Zoomer.de. Ups, der war böse. Vor allem, weil es mir die Einstellung von Zoomer eigentlich stinkt – ich fand das Konzept gut und nur die vermutlich komplett überzogenen Erwartungen von Holtzbrink – in Verbindung mit der üblichen Unfähigkeit der Vermarkter – habe es scheitern lassen.

Tipping the hat, boys – Let’s have another round on the carousel.

Work Sucks

facebook-mafia-wars

Finanzkrise, Rezessiuon, Medienkrise, Konradjeff-Zyklus, Strukturwandel – alles klar. Aber wenn ich als Capo für einen Kollegen jemanden Namens Joey Bagadonuts rundmache – im Facebook-Spiel Mafia Wars, nicht in der Realität  – isses deprimierend, wenns noch ncihtmal dafür Kohle gibt. Zumal die Person, die mich da als Capo verpflichtet hat tagtäglich meine Texte redigiert!

Waaaaaah.

Organisiertes Verbrechen ist auch nicht mehr, was es mal war – wobei ich da meine Zweifel habe. Wer sich  Gesamtbevölkerung  und die „Macher und Lenker“-Kaste anschaut  und daraus auf die Kriminelle Kaste schliesst:  Sooo organisiert kann das nicht sein.

Kommunikationsstille dauert an.


Äppler, II

Meine Aversion gegen Sachen aus Cupertino ist ja kein Geheimnis, aber jetzt hats der Sache die Krone aufgesetzt

[13:00] iPhone-User (Name der Redaktion bekannt) hehe…Das nächste iphone wird auch Kaffee kochen können
[13:00] ich: genau, und es hat eine eingebaute spülmaschine!
[13:01] iPhone-User: und es gibt ne blowjob-applikation!
[13:01] ich: nee, auf keinen Fall. weil Apple-nutzer per Definition bei ihren Geräten geschlechtslos sind. Sonst würde doch kein Kerl mit dem Styler-Schwuchtel-Zeug spielen…
[13:06] iPhone-User: Ich kann dir das Gegenteil beweisen…
[13:06] ich: SCHWUCHTEL!

Für mich ist die Diskussion hiermit erledigt. Lieber Datenkracke Google als Äpfelhersteller „Pink Lady“. Doch das ganze geht weiter: Timo Beil vergällt sich selbst. Und sogar genußvoll, weil absoulut unnötig. Denn: Die Lieferung (auf den zweiten Versuch) kann nur über Personalausweis erfolgen. Man sollte denken: Hey, wo ist das Problem? Hat man doch!

Aber nein – ich bin ja in Obergünzburg gemeldet (und der Blitz soll mich treffen, wenn ich mich in Hessen anmelde!)

Eine Postadresse am Zweitwohnsitz sollte auch ehemalige Staatsbetriebe nicht überfordern. Tut es doch, und zwar massiv. Timo Beil besteht auf einer identischen Adresse am Personalausweis und der Lieferadresse. Schön auch, dass ich deswegen 2 Stunde früher aus der Arbeit gehen musste, und jetzt Sodbrennen habe. Kommunikatiosnstille dauert an.

Pipelining für Dummies

Mancher Sachen legt man in die Pipeline, und macht sie dann morgen. Seltsamerweise sagt man sich nie „Das mach ich in nem halben Jahr!“, oder „Das mach ich in neun Monaten“ .Offensichtliche Sprüche kann man sich hier jetzt sparen, btw, Maseltow Sopiha. Aber de facto kommt man halt echt immer verdammt spät dazu. Ein Beispiel: Die Freundin einer Freundin. 8 Monate her.

Für RSS-Leser: Flickr-Album

Coffee, please.

Um auch mal wieder ein Video zu posten:


le Caf̩ РOldelaf (english subtitles)
Hochgeladen von Boebis

Mitsingen erlaubt.

Ich bin überzeugt.

Das Fraunenhofer Institut will herausgefunden haben, das PC-Arbeitsplätze mit mehren Monitoren die Produktivität enorm steigern. Silicon.de vermeldet das natürlich auch gleich, wodurch ich draufgekommen bin. (Link)

Also, für mich hört sich das durchaus Sinnvoll an.
Kann ich nix hinzufügen.
Werde sofort losrennen.

HALTET IHR MICH FÜR SO BLÖD, DASS ICH NICHT AUF DIE IDEE KOMME!!!

Liebes  Fraunhofer-Institut:  Das Problem ist nicht das Wollen, sondern das Können. Ich würde mir drei von den großen Eizo-Schirmen hinstellen, wenn ich das nötige Kleingeld hätte! Und würde mich auch von Fujitsu-Siemns sponsorn lassen, wenn die das bei mir machen würden!

Und wenn mein Arbeitgeber jedem Redakteur drei Schirme hinstellen würde, wären die Redakteure sicher happy,  aber die Firma pleite!

Mal wieder eine Klassische Studie mit „Duh„-Faktor.  Und wer annimmt, das die Leute bewusst nur auf einem Schirm arbeiten würden – auch wenn es nur eine Hypothese ist – hat offensichtlich beim Pilzesammeln die falsche Sorte ausgesucht. Oder habt ihr schon mal gehört: „Och, nö, lass mal, ich magsm wenn ich den Kopf nciht drehen muss und weniger sehe….“.

Wenn euch nix mehr einfällt, euer Institut in Darmstadt kann mal wieder eine neue Fassadenfarbe gebrauchen.

Und Silicon.de: Ich weiss ja, dass Nachrichtenflaute ist, aber könnte man da nicht einfach mal wieder Bill Gates abwatschen, „Pirate Boy“-Skandale erfinden oder Bürogebäude-Klickshows basteln???